Große, schwere Schrift zieht den Blick, doch erst die abgestufte Hierarchie erzeugt einen fließenden Lesepfad. Betrachte Hauptnutzen, Sortenname und ergänzende Beweise wie Siegel oder Auszeichnungen. Aus der Distanz muss die Kernbotschaft bestehen, nahe dran dürfen Details glänzen. Teste unterschiedliche Gewichte, experimentiere mit Versalien und gemischter Schreibweise, prüfe, ob Anspruch und Ton zur Zielgruppe passen, und frage andere, was sie wirklich zuerst lesen.
Kontrast lenkt Aufmerksamkeit, doch zu viel Wettbewerb zerstört Klarheit. Kombiniere einen dominanten Fokuspunkt mit ruhigen Flächen, damit Augen zuverlässig landen. Verwende Helligkeitskontraste, ergänze Farbakzente sparsam und setze ihnen ausreichend Raum entgegen, damit sie wirken. Vermeide buntes Durcheinander, das Werte verwässert. Drucke Entwürfe, stell sie ins Regal, fotografiere aus zwei Metern, vergleiche und notiere, ob die wichtigste Aussage wirklich gewinnt.
Abstände formen Bedeutung, Gruppen erzählen Reihenfolgen. Elemente mit geringem Abstand werden zusammen wahrgenommen, große Zwischenräume strukturieren Abschnitte. Setze einen klaren Blickanker, etwa Siegel oder markantes Symbol, das Orientierung gibt. Prüfe die Balance zwischen Bild, Schrift und Logos. Entferne probeweise Dekoration, beobachte, ob Verständnis steigt. Bitte Kolleginnen, spontan zu beschreiben, was sie sehen, und gleiche die Antworten mit deiner beabsichtigten Botschaft ab.
Eine dominierende Grundfarbe liefert schnellen Wiedererkennungswert, Akzente steuern die Aufmerksamkeit auf Nutzen, Sorte oder Neuheit. Definiere klare Rollen: Basis stabilisiert Marke, Akzent informiert oder überrascht. Vermeide, dass Akzentfarben miteinander konkurrieren. Erstelle Varianten mit minimalen Änderungen, drucke Testetiketten, platziere sie nebeneinander, befrage mehrere Personen, welche Variante schneller verstanden wird, und dokumentiere, welche Kontraste das Versprechen eindeutig transportieren.
Die gleiche Farbe wirkt auf matt anderem als auf glänzendem Material. Erhöhte Sättigung kann auf Papier überladen, auf Kunststoff hingegen angemessen erscheinen. Betrachte auch Ladenbeleuchtung und Kühlschranktüren, die Reflexe erzeugen. Simuliere Lichtverhältnisse, fotografiere Muster bei Tag, Abend und unter Neonlampen. Frage Testpersonen, ob die Farbe natürlich, hochwertig oder künstlich wirkt, und justiere Sättigung sowie Helligkeitskontraste für klare Lesbarkeit und überzeugende Wahrnehmung.
Eine Farbidentität muss auf Flasche, Dose, Beutel und Karton funktionieren. Lege Kernwerte für Hell-Dunkel-Verhältnisse fest, definiere Toleranzen für Druckschwankungen und überprüfe, ob Sonderfarben bezahlbar sind. Sorten benötigen Unterscheidbarkeit, dürfen jedoch die Markenbasis nicht verwässern. Erstelle ein kleines Farbhandbuch, teile es mit Partnern, sammle Rückmeldungen aus Produktion und Handel, und optimiere, damit Konsistenz auch unter realen Bedingungen zuverlässig bestehen bleibt.
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