Fußgänger schenken dir oft nur einen Augenblick, geprägt von Bewegung, Gesprächen und Verkehrslärm. Ein Logo mit starkem Kontrast, reduzierter Form und eindeutigem Wortbild überzeugt auch im Vorübergehen. Teste aus fünf, zehn und zwanzig Metern, ob Namen und Nutzen erkennbar bleiben. Bitte Passanten um spontane Eindrücke und vergleiche sie. Dokumentiere Ergebnisse, passe an, wiederhole den Test und erzähle uns, welche Feinjustierung überraschend am meisten bewirkt hat.
Wofür stehst du, wenn niemand spricht? Werte wie Handwerk, Regionalität oder Mut zeigen sich in Materialwahl, Typografie und Bildsprache. Eine Bäckerei aus unserem Kiez ersetzte sterile Folien durch warmes Holz, handgeschriebene Akzente und ein vereinfachtes Ährenzeichen. Stammkundschaft berichtete von spürbarer Nähe. Experimentiere ähnlich: Nutze Materialien, die deine Haltung verkörpern, erkläre die Entscheidung im Laden kurz und lade Gäste ein, Rückmeldungen zu hinterlassen, online oder direkt am Tresen.
Selbst ein hervorragendes Schaufenster verliert Kraft, wenn Träger, Aufkleber, Preisetiketten und Tragetaschen etwas anderes erzählen. Achte auf dieselben Farben, Tonalität und Proportionen vom Hauptschild bis zur Quittung. Lege einfache Gestaltregeln fest: Mindestabstand um das Logo, zulässige Farbkombinationen, Schriftschnitte für Headlines und Fließtexte. Führe eine monatliche Sichtprüfung durch, dokumentiere Abweichungen und korrigiere konsequent. Teile deine Checkliste mit uns, damit andere lernen und ihre Prozesse verbessern.
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